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Sehenswürdigkeiten in Amsterdam
Von historischen Grachten und belebten Plätzen bis zu Märkten, Parks und Denkmälern: Lerne die Orte kennen, die Amsterdam prägen.
Amsterdam planen: Die besten Sehenswürdigkeiten
Du suchst Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele in Amsterdam? Beginne bei den Grachten und großen Plätzen, besuche historische Kirchen und Innenhöfe oder gönn dir eine Pause im Park. Dieser Reiseführer stellt 18 Orte in fünf Themenbereichen vor: vom Dam und Museumplein bis zum alten Hafen rund um Amsterdam Centraal.
Viele Sehenswürdigkeiten im Freien lassen sich kostenlos erkunden. Für Paläste, Ausstellungen, botanische Gärten und Führungen gelten eigene Eintrittsbedingungen und Öffnungszeiten. Am schönsten ist eine Route mit einigen nahe beieinanderliegenden Stationen. In unseren Museums-, Restaurant- und Ausgehtipps findest du weitere Ideen für den Tag.
Plätze & Grachten
Erkunde Amsterdams Plätze und Grachten: vom historischen Dam bis zu Leidseplein, Rembrandtplein und dem Grachtengürtel.
Dam
Der Dam ist das historische Zentrum Amsterdams und der bekannteste Platz der Stadt. Nur einen kurzen Spaziergang vom Bahnhof Amsterdam Centraal entfernt, erzählt er seit mehr als sieben Jahrhunderten Stadtgeschichte. Hier trafen mittelalterliche Händler aufeinander, fanden königliche Feierlichkeiten und nationale Gedenkveranstaltungen statt, und auch heute gehört der Platz zum Alltag der niederländischen Hauptstadt.
Vom Damm zur Stadt: Seinen Namen verdankt der Platz einem Damm, der im 13. Jahrhundert in der Amstel angelegt wurde, um die junge Siedlung vor Hochwasser zu schützen. Aus dieser praktischen Konstruktion entwickelte sich nach und nach das wirtschaftliche und politische Zentrum Amsterdams.
Historische Bauwerke: Rund um den Dam stehen einige der bedeutendsten Gebäude der Stadt. An seiner Westseite erhebt sich der Königliche Palast, der im Goldenen Zeitalter ursprünglich als Rathaus errichtet wurde. Gleich daneben liegt die Nieuwe Kerk, Schauplatz königlicher Zeremonien, großer Ausstellungen und wichtiger Staatsereignisse.
Das Nationalmonument: Das 1956 eingeweihte Denkmal erinnert an die niederländischen Opfer des Zweiten Weltkriegs. Jedes Jahr am 4. Mai versammeln sich hier zahlreiche Menschen zum nationalen Gedenktag, der Dodenherdenking.
Atmosphäre auf dem Dam: Zwischen den historischen Fassaden treffen Straßenkünstler, Einheimische, Reisegruppen und Passanten aus aller Welt zusammen. Je nach Tageszeit wirkt der Platz geschäftig, feierlich oder einfach wie eine große Kreuzung des Stadtlebens.
Warum lohnt sich ein Besuch?: Kaum ein anderer Ort vermittelt auf so engem Raum so viel über Amsterdams Geschichte und Gegenwart. Architektur, öffentliche Geschichte und alltägliches Stadtleben liegen unmittelbar nebeneinander.
Lage: Der Dam befindet sich im Zentrum und ist zu Fuß gut mit Amsterdam Centraal, dem Grachtengürtel, dem Blumenmarkt und De Wallen verbunden.
Gut zu wissen: Wegen seiner zentralen Lage eignet sich der Platz als Treffpunkt und Ausgangspunkt für einen Stadtrundgang. Ob du den Palast oder die Nieuwe Kerk auch innen sehen kannst, hängt von deren jeweiligem Besuchsprogramm ab.
Seit Jahrhunderten bildet der Dam eine Bühne für das öffentliche Leben Amsterdams. Heute lässt sich hier besonders gut beobachten, wie Vergangenheit und moderne Großstadt ineinandergreifen.
Sababa-Tipp: Rund um den Dam
Schau dir den Königlichen Palast und die Nieuwe Kerk an und spaziere dann zum Grachtengürtel oder in die alten Gassen von De Wallen. Für Besichtigungen im Inneren solltest du vorher den aktuellen Besuchskalender prüfen.
Weitere Reiseführer: De Wallen und das Rotlichtviertel, Museen in Amsterdam, Essen und Trinken in Amsterdam.
Adresse
Dam, Amsterdam
Amsterdamer Grachten
Amsterdam ohne Grachten ist kaum vorstellbar. Über 100 Kilometer Wasserwege durchziehen die Stadt. Seit Jahrhunderten prägen sie den Handel, das Stadtbild und das tägliche Leben.
Der Grachtengürtel: Herengracht, Keizersgracht und Prinsengracht bilden den Kern des im 17. Jahrhundert angelegten Grachtengürtels. Der benachbarte Singel ist noch älter und diente ursprünglich als Stadtgraben. Gemeinsam führen diese Wasserstraßen durch besonders charakteristische Teile der historischen Innenstadt.
Geschichte und Architektur: Entlang der Grachten stehen mehr als 1.500 historische Gebäude: Kaufmannshäuser, ehemalige Speicher und prächtige Wohnhäuser mit ihren unverwechselbaren Giebelfassaden. Ihre Lage unmittelbar am Wasser erzählt von der Handelsgeschichte der Stadt.
UNESCO-Welterbe: Seit 2010 gehört der Amsterdamer Grachtengürtel zum UNESCO-Weltkulturerbe. Er gilt als bedeutendes Beispiel für die planvolle Stadterweiterung im Europa des 17. Jahrhunderts.
Leben am Wasser: Hausboote, Ausflugsboote, Terrassen und Radfahrer auf den zahlreichen Brücken gehören zum Alltag an den Grachten. Die Wasserwege sind nicht nur Kulisse, sondern weiterhin ein lebendiger Teil der Stadt.
Die Grachten erkunden: Zu Fuß entdeckt man Details der Häuser und kleinen Brücken, per Fahrrad größere Strecken und bei einer Grachtenrundfahrt die Stadt vom Wasser aus. Jede Perspektive zeigt Amsterdam ein wenig anders.
Warum lohnt sich ein Besuch?: Hier verbinden sich Stadtgeschichte, Architektur und Nachbarschaftsleben. Gerade abseits der großen Straßen gibt es ruhige Abschnitte mit besonders schönen Blicken auf die historischen Fassaden.
Lage: Der Grachtengürtel umschließt die alte Innenstadt. Viele Museen, Einkaufsstraßen und Sehenswürdigkeiten sind von dort aus zu Fuß erreichbar.
Gut zu wissen: Wähle für einen Spaziergang lieber einen überschaubaren Abschnitt, statt den gesamten Grachtengürtel ablaufen zu wollen. Bei einer Bootsfahrt unterscheiden sich Routen, Abfahrtsorte und Leistungen. Prüfe, ob Audioguide, Getränke oder eine Führung in deiner Sprache enthalten sind.
Früher verbanden die Grachten Lagerhäuser und Handelshäfen miteinander. Heute sind sie weiterhin das prägende Merkmal Amsterdams und eine der schönsten Möglichkeiten, die Stadt kennenzulernen.
Sababa-Tipp: Ein Spaziergang am Wasser
Folge einem Stück der Prinsengracht, Keizersgracht oder Herengracht und wechsle über kleinere Brücken die Seite. Ein Museum oder Café in der Nähe ist meist die bessere Ergänzung als ein Gewaltmarsch um den ganzen Grachtengürtel.
Weitere Reiseführer: Museen in Amsterdam, Essen und Trinken in Amsterdam.
Gebiet
Herengracht, Keizersgracht und Prinsengracht – historischer Grachtengürtel, Amsterdam
Rembrandtplein
Der Rembrandtplein zählt zu den bekanntesten Plätzen Amsterdams. Er trägt den Namen des Malers Rembrandt van Rijn und entwickelte sich von einem Marktplatz des 17. Jahrhunderts zu einem lebhaften Treffpunkt mit Cafés, Restaurants und Ausgehmöglichkeiten.
Geschichte: Im Goldenen Zeitalter wurden hier unter anderem Butter und andere Milchprodukte gehandelt. Mit dem Wachstum der Stadt wurde der ehemalige Markt zunehmend zum öffentlichen Treffpunkt.
Rembrandts Spuren: In der Mitte steht ein 1852 enthülltes gusseisernes Denkmal des Malers. Wer sich näher für sein Leben interessiert, erreicht das Rembrandthuis, sein früheres Wohn- und Arbeitshaus, bei einem Spaziergang durch die Innenstadt.
Der Platz heute: Tagsüber sitzen Einheimische und Besucher auf den Terrassen und in den umliegenden Cafés. Gegen Abend werden die Straßen voller, wenn Gäste zu Restaurants, Theatern und Bars aufbrechen.
Warum lohnt sich ein Besuch?: Der Rembrandtplein vereint Geschichte und modernes Stadtleben. Er eignet sich für eine Pause zwischendurch, als Startpunkt für einen Spaziergang und für einen Abend in der Stadt.
Lage: Der Platz befindet sich nahe der Amstel, dem Blumenmarkt, dem Kino Tuschinski und mehreren historischen Grachtenstraßen.
Gut zu wissen: Besonders am späten Nachmittag und am Abend kann es lebhaft werden. Von hier sind auch der Grachtengürtel und weitere Teile der Altstadt schnell zu erreichen.
Vom früheren Handelsplatz bis zum heutigen Ausgehviertel hat der Rembrandtplein seinen Platz im Amsterdamer Stadtleben behauptet.
Sababa-Tipp: Vom Rembrandtplein zur Amstel
Spaziere zur Amstel oder erkunde die Utrechtsestraat, bevor du zum Abendessen zurückkehrst. Für Theater- oder Clubbesuche lohnt sich ein Blick ins aktuelle Programm und auf die Eintrittsbedingungen.
Weitere Reiseführer: Essen und Trinken in Amsterdam, Amsterdams Nachtleben, Museen in Amsterdam.
Adresse
Leidseplein
Der Leidseplein gehört zu Amsterdams bekanntesten Plätzen und ist ein Zentrum für Kultur, Unterhaltung und Nachtleben. Am Rand der historischen Innenstadt locken tagsüber Straßencafés, Terrassen, Theater und Restaurants. Abends verändert sich die Stimmung, wenn rund um den Platz das Ausgehleben beginnt.
Geschichte: Der Platz entstand im 17. Jahrhundert, als Amsterdam über seine mittelalterlichen Grenzen hinauswuchs. Einst hielten hier Bauern, Händler und Reisende aus Richtung Leiden, von dem der Platz seinen Namen hat.
Kultur und Unterhaltung: Schon seit Generationen zählt die Umgebung zu den wichtigen Kulturvierteln der Stadt. Theater, Kinos, Konzertbühnen und andere Veranstaltungsorte ziehen Einheimische und Reisende an.
Der Platz heute: Tagsüber kann man auf einer Terrasse sitzen, in einem Café zu Mittag essen oder dem Treiben zusehen. Straßenmusiker und die angrenzenden Geschäfte prägen das Straßenbild. Am Abend wird der Leidseplein zu einem der bekannten Treffpunkte für Amsterdams Nachtleben.
Warum lohnt sich ein Besuch?: Hier liegen Konzerte, Theater, Restaurants, historische Gebäude und das Alltagsleben dicht beieinander. Je nachdem, wann du vorbeikommst, zeigt der Platz ein anderes Gesicht.
Lage: Der Leidseplein liegt nicht weit vom Museumplein, Rijksmuseum, Van Gogh Museum, Stedelijk Museum und Vondelpark entfernt.
Gut zu wissen: Später Nachmittag und Abend sind oft besonders belebt. Der Platz ist ein guter Ausgangspunkt, um die angrenzenden Straßen und Viertel zu Fuß zu erkunden.
Historische Bühnen, volle Terrassen und Live-Musik machen den Leidseplein bis heute zu einem wichtigen Teil von Amsterdams Kultur- und Ausgehlandschaft.
Sababa-Tipp: Ein Nachmittag rund um den Leidseplein
Verbinde den Platz mit dem Vondelpark oder einem Spaziergang an der Leidsegracht. Wenn du abends etwas unternehmen möchtest, prüfe das aktuelle Konzert- oder Theaterprogramm.
Weitere Reiseführer: Essen und Trinken in Amsterdam, Amsterdams Nachtleben, Museen in Amsterdam.
Adresse
Museumplein
Der Museumplein ist das kulturelle Herz Amsterdams. Mehrere berühmte Museen und großzügige Grünflächen liegen hier dicht beieinander. Der Platz ist eine gute erste Adresse für alle, die sich für niederländische Kunst und Kultur interessieren.
Museen von Weltrang: Rund um den Museumplein befinden sich das Rijksmuseum, das Van Gogh Museum, das Stedelijk Museum und das Moco Museum. Innerhalb weniger Gehminuten reicht das Angebot von Werken aus dem niederländischen Goldenen Zeitalter bis zur modernen und zeitgenössischen Kunst.
Das Concertgebouw: An der Südseite des Platzes steht das Koninklijk Concertgebouw, ein international bekanntes Konzerthaus. Seine Akustik und das vielfältige Programm ziehen Orchester, Solisten und Musikfreunde aus aller Welt an.
Mehr als ein Museumsviertel: Die großen Rasenflächen und offenen Plätze laden auch ohne Museumsbesuch zu einer Pause ein. Hier treffen sich Menschen, sitzen im Grünen oder spazieren zwischen den Kulturhäusern umher.
Im Lauf der Jahreszeiten: An sonnigen Tagen wird gepicknickt, zu anderen Zeiten verändern Ausstellungen, öffentliche Veranstaltungen und jahreszeitliche Aktivitäten die Atmosphäre. Aktuelle Termine findest du bei den Veranstaltern.
Warum lohnt sich ein Besuch?: Nirgendwo sonst in Amsterdam lassen sich so viele bedeutende Museen und ein großes Konzerthaus so bequem miteinander verbinden. Auch ein kurzer Spaziergang über den Platz vermittelt einen Eindruck vom Kulturleben der Stadt.
Lage: Der Museumplein liegt in Amsterdam-Zuid, nahe dem Vondelpark und der historischen Innenstadt.
Gut zu wissen: Für die Museen gelten eigene Eintrittskarten und oft feste Zeitfenster. Die Grünflächen des Platzes sind unabhängig davon zugänglich. Nimm dir Zeit für das Viertel, statt zu viele Ausstellungen an einem Tag einzuplanen.
Kunst, Musik und Alltag liegen am Museumplein unmittelbar nebeneinander. Der Platz ist deshalb ebenso interessant als Ausgangspunkt für Museumsbesuche wie für einen entspannten Spaziergang.
Sababa-Tipp: Ein Museum und etwas Zeit im Freien
Wähle ein Hauptmuseum und plane anschließend Zeit auf dem Museumplein oder im nahen Vondelpark ein. Die Museen benötigen gesonderte Tickets; ein Spaziergang über den Platz ist kein Museumseintritt.
Weitere Reiseführer: Museen in Amsterdam, Essen und Trinken in Amsterdam.
Adresse
Historische Sehenswürdigkeiten
Königliche Gebäude, jahrhundertealte Kirchen und Denkmäler erzählen von Amsterdams Geschichte.
Königlicher Palast Amsterdam
Der Königliche Palast Amsterdam am Dam zählt zu den bedeutendsten historischen Gebäuden der Stadt. Im Goldenen Zeitalter als Rathaus errichtet, wurde er später zum königlichen Palast und dient bis heute als einer der offiziellen Repräsentationsorte des niederländischen Königshauses.
Geschichte: Der Bau begann im 17. Jahrhundert, als Amsterdam zu den wichtigsten Handelsstädten Europas gehörte. Architekt Jacob van Campen entwarf das Gebäude als sichtbares Zeichen des Wohlstands und des Selbstbewusstseins der Stadt.
Vom Rathaus zum Palast: Anfang des 19. Jahrhunderts ließ Louis Bonaparte das frühere Rathaus zur königlichen Residenz umgestalten. Trotz seiner neuen Funktion blieb ein großer Teil der ursprünglichen Architektur erhalten.
Ein Blick ins Innere: Bei einem Besuch beeindrucken die repräsentativen Säle, Galerien und vor allem der große Bürgersaal, der Burgerzaal. Marmorböden, Kronleuchter, Skulpturen und historische Kunstwerke erzählen von städtischer Macht und königlicher Tradition.
Der Palast heute: Noch immer finden hier Staatsbesuche, offizielle Empfänge und Veranstaltungen des Königshauses statt. An Tagen ohne solche Termine sind große Teile des Gebäudes für Besucher geöffnet.
Warum lohnt sich ein Besuch?: Die Räume vermitteln, wie ambitioniert die Stadt im 17. Jahrhundert baute und wie das Gebäude später in die Geschichte der Monarchie eingebunden wurde. Architektur und Geschichte lassen sich hier unmittelbar erleben.
Lage: Der Palast steht am Dam, unmittelbar neben der Nieuwe Kerk. Amsterdam Centraal und viele andere Sehenswürdigkeiten der Altstadt sind zu Fuß erreichbar.
Gut zu wissen: Da das Gebäude weiterhin für offizielle Anlässe genutzt wird, können sich Öffnungstage und Zeiten kurzfristig ändern. Kontrolliere den Besuchskalender, bevor du Eintrittskarten buchst.
Aus dem prächtigen Rathaus des Goldenen Zeitalters wurde ein Palast mit staatlicher Funktion. Gerade diese doppelte Geschichte macht das Gebäude zu einer besonderen Sehenswürdigkeit.
Sababa-Tipp: Palast und Dam verbinden
Sieh zuerst im Besuchskalender des Palasts nach und verbinde einen möglichen Rundgang anschließend mit der Nieuwe Kerk oder einem Spaziergang zu den Grachten. Beide Innenbesichtigungen haben ihre eigenen Öffnungszeiten.
Weitere Reiseführer: Reiseführer zum Rotlichtviertel De Wallen, Museen in Amsterdam, Essen und Trinken in Amsterdam.
Besuchereingang
Dam, Amsterdam
Öffnungszeiten
An Besuchstagen ab 10:00 Uhr geöffnet. Die Schließzeit variiert; bei königlichen Terminen bleibt der Palast geschlossen.
Telefon
Westerkerk
Die Westerkerk ist eine der bekanntesten historischen Kirchen Amsterdams. Direkt neben dem Anne-Frank-Haus an der Prinsengracht gelegen, gehört sie seit fast vier Jahrhunderten zum religiösen, kulturellen und gesellschaftlichen Leben der Stadt.
Geschichte: Die Kirche wurde zwischen 1620 und 1631 im Goldenen Zeitalter errichtet. Entworfen wurde sie von Hendrick de Keyser, fertiggestellt von seinem Sohn Pieter. Sie entwickelte sich zu einer der wichtigen protestantischen Kirchen der Niederlande.
Der Westertoren: Der markante Turm mit seiner blauen Kaiserkrone erhebt sich über den Grachtengürtel. Nach dem Stand der Ausgangsseite ist er wegen Restaurierungsarbeiten für Besucher geschlossen; ein Turmaufstieg lässt sich derzeit nicht einplanen. Prüfe für Änderungen die offizielle Besuchsinformation.
Im Inneren: Helle Räume, schlichte protestantische Gestaltung, hohe Bögen und sorgfältig ausgearbeitete Details prägen die Kirche. Die Architektur erinnert an die handwerkliche Kunst des 17. Jahrhunderts.
Rembrandt und Anne Frank: Mit der Westerkerk sind zwei berühmte Persönlichkeiten verbunden. Rembrandt van Rijn wurde 1669 hier beigesetzt. Anne Frank berichtete in ihrem Tagebuch vom Klang der Glocken, den sie aus ihrem nahegelegenen Versteck hören konnte.
Die Kirche heute: Die Westerkerk ist weiterhin Gotteshaus und Veranstaltungsort für Gottesdienste, Konzerte und andere kulturelle Ereignisse.
Warum lohnt sich ein Besuch?: Architektur und historische Bezüge stehen hier im Mittelpunkt. Besonders gut lässt sich der Besuch mit einem Spaziergang entlang der Prinsengracht und durch den Jordaan verbinden.
Lage: Die Kirche steht an der Prinsengracht neben dem Anne-Frank-Haus. Der Dam, die Negen Straatjes und weitere Grachten sind fußläufig erreichbar.
Gut zu wissen: Während der regulären Besuchszeiten ist der Eintritt in die Kirche kostenlos. Gottesdienste und Konzerte können den Zugang einschränken. Für den Turm gilt nach dem Stand der Vorlage eine Schließung; kontrolliere den aktuellen Kalender.
Die Westerkerk ist seit Jahrhunderten ein vertrauter Orientierungspunkt im Jordaan und Teil der Stadtgeschichte weit über das Kirchengebäude hinaus.
Sababa-Tipp: Weiter durch den Jordaan
Besuche die Kirche während der ausgewiesenen Zeiten und spaziere dann an der Prinsengracht oder durch den Jordaan. Der Westertoren ist laut Ausgangsseite geschlossen, und für das Anne-Frank-Haus brauchst du eine separate Reservierung.
Weitere Reiseführer: Museen in Amsterdam, Essen und Trinken in Amsterdam.
Besuchereingang
Prinsengracht 279, 1016 GW Amsterdam
Öffnungszeiten
September bis Juni: Montag bis Freitag 11:00–15:00 Uhr. Juli und August: Montag bis Samstag 11:00–15:00 Uhr. Veranstaltungen können den Zugang einschränken. Der Turm ist derzeit geschlossen.
Telefon
Oude Kerk (Alte Kirche)
Die Oude Kerk ist das älteste erhaltene Gebäude Amsterdams und einer der wichtigsten Orte der Stadtgeschichte. Mitten in De Wallen, dem Rotlichtviertel, steht die mittelalterliche Kirche seit den Anfängen Amsterdams an der Amstel. Sie hat erlebt, wie aus einer kleinen Siedlung eine bedeutende europäische Handelsstadt wurde.
Geschichte: Die Anfänge reichen zu einer um 1250 erbauten Holzkapelle zurück. Die steinerne Kirche wurde 1306 geweiht und später mehrfach erweitert. Kaufleute, Seeleute und Familien aus der Stadt kamen hier zusammen, was Amsterdams enge Beziehung zum Seehandel widerspiegelt.
Architektur: Die Oude Kerk ist ein wichtiges Beispiel gotischer Baukunst in den Niederlanden. Hohe Gewölbe, historische Glasfenster und der beeindruckende hölzerne Dachstuhl prägen den Innenraum. Auch der Turm gehört seit langem zum Stadtbild.
Geschichte unter den Füßen: Zahlreiche historische Grabplatten bedecken den Kirchenboden. Sie bewahren Erinnerungen an Generationen Amsterdamer Familien. Auch Saskia van Uylenburgh, die Frau Rembrandts, wurde hier beigesetzt.
Alte Kirche, neue Kunst: Neben ihrer religiösen Funktion ist die Oude Kerk heute ein Ausstellungsort für zeitgenössische Kunst. Installationen und Projekte setzen das mittelalterliche Gebäude in Beziehung zu aktuellen künstlerischen Positionen.
Warum heißt sie Oude Kerk?: Die Bezeichnung „Alte Kirche“ kam im 15. Jahrhundert auf, nachdem am Dam die Nieuwe Kerk entstanden war. Bis heute macht der Name deutlich, welche Stellung das Gebäude in der Stadtgeschichte einnimmt.
Warum lohnt sich ein Besuch?: Der Kontrast zwischen dem historischen Kirchenraum, zeitgenössischer Kunst und dem lebhaften Viertel direkt vor der Tür ist bemerkenswert. Geschichte und Gegenwart begegnen sich hier auf engem Raum.
Lage: Die Kirche steht im historischen Zentrum in De Wallen, nahe dem Dam, Nieuwmarkt und Amsterdam Centraal.
Gut zu wissen: Informiere dich vor dem Besuch über die aktuelle Ausstellung. Die Eintrittskarte umfasst den historischen Kirchenraum und das jeweils gezeigte Programm. Sonntags beginnt die Besuchszeit laut Ausgangsseite später als an anderen Tagen.
Seit dem Mittelalter ist die Oude Kerk ein fester Bestandteil Amsterdams. Heute verknüpft sie mittelalterliche Stadtgeschichte mit zeitgenössischer Kultur.
Sababa-Tipp: Mittelalterliches Amsterdam in De Wallen
Verbinde die Kirche mit einem Spaziergang durch die historischen Gassen. Prüfe Kunstprogramm und Öffnungszeiten vor dem Ticketkauf, besonders wenn du sonntags kommen möchtest.
Weitere Reiseführer: Reiseführer zum Rotlichtviertel De Wallen, Museen in Amsterdam, Essen und Trinken in Amsterdam.
Adresse
Öffnungszeiten
Montag bis Samstag 10:00–18:00 Uhr, Sonntag 13:00–17:30 Uhr. Mögliche Ausnahmen bitte vorab prüfen.
Telefon
Nieuwe Kerk (Neue Kirche)
Die Nieuwe Kerk steht seit mehr als sechs Jahrhunderten am Dam und gehört zu den bedeutendsten historischen Gebäuden Amsterdams. Direkt neben dem Königlichen Palast war sie Schauplatz königlicher Zeremonien, nationaler Ereignisse und großer Ausstellungen.
Geschichte: Der Bau begann im 15. Jahrhundert, als die Bevölkerung Amsterdams wuchs und die ältere Oude Kerk nicht mehr ausreichte. Zunächst war sie katholisch, nach der Reformation wurde sie Teil der protestantischen Tradition und blieb eng mit dem städtischen Leben verbunden.
Architektur: Die Nieuwe Kerk ist ein bedeutendes Beispiel der Gotik in den Niederlanden. Hohe Gewölbe, historische Buntglasfenster, kunstvolle Innenausstattung und die berühmten Orgeln zeigen die Handwerkskunst vieler Jahrhunderte.
Die Kirche und das Königshaus: Seit 1814 werden niederländische Monarchen in der Nieuwe Kerk in ihr Amt eingeführt. Auch königliche Hochzeiten und Staatszeremonien fanden hier statt, darunter 2002 die Hochzeit von Willem-Alexander und Máxima.
Ein Kulturort: Regelmäßige Gottesdienste stehen nicht mehr im Mittelpunkt. Stattdessen ist das Gebäude bekannt für Ausstellungen zu Kunst, Fotografie, Weltkulturen und Geschichte.
Warum lohnt sich ein Besuch?: Ein Rundgang verbindet gotische Architektur mit der Geschichte des niederländischen Königshauses und des öffentlichen Lebens in Amsterdam.
Lage: Die Nieuwe Kerk befindet sich direkt am Dam neben dem Königlichen Palast. Der Bahnhof Amsterdam Centraal und viele Sehenswürdigkeiten liegen in Laufweite.
Gut zu wissen: Kontrolliere vorab die aktuelle Ausstellung und die Öffnungstage. Ein verfügbares Zeitfenster im Voraus zu reservieren, wird empfohlen, ist laut Ausgangsseite aber nicht verpflichtend. Bezahlt wird mit Karte; Ticketschalter und Ausstellungseinlass schließen vor dem Gebäude.
Über Jahrhunderte fanden hier wichtige Ereignisse des niederländischen Staatslebens statt. Heute verbindet die Nieuwe Kerk diese Geschichte mit einem wechselnden Kulturprogramm.
Sababa-Tipp: Eine Ausstellung am Dam
Schau zuerst nach, welche Ausstellung in der Nieuwe Kerk läuft. Danach bietet sich ein Blick auf die Fassade des Königlichen Palasts oder ein Spaziergang über das Rokin zu den Grachten an.
Weitere Reiseführer: Museen in Amsterdam, De Wallen und das Rotlichtviertel, Essen und Trinken in Amsterdam.
Adresse
Dam, 1012 NP Amsterdam
Öffnungszeiten
In der Regel Mittwoch bis Sonntag 11:00–18:00 Uhr; Ausstellungseinlass und Kasse schließen um 17:00 Uhr. Am 25. Dezember und 1. Januar geschlossen. Aktuelles Programm beachten.
Telefon
Portugiesische Synagoge
Die Portugiesische Synagoge, auch Esnoga genannt, macht einen wichtigen Teil der jüdischen Geschichte Amsterdams erlebbar. Das 1675 fertiggestellte Gebäude steht seit mehr als drei Jahrhunderten im früheren jüdischen Viertel und wird bis heute als Gotteshaus genutzt.
Ein Wahrzeichen des jüdischen Amsterdam: Die Synagoge entstand für die wachsende sephardisch-jüdische Gemeinde. Viele Familien waren nach Verfolgung auf der Iberischen Halbinsel in die Niederländische Republik gekommen. Bei ihrer Eröffnung im 17. Jahrhundert galt die Esnoga als größte Synagoge der Welt und stand für die neue Freiheit und den Wohlstand der Gemeinde.
Der historische Innenraum: Viele Elemente sind seit 1675 erhalten: hölzerne Bänke, die Tebah als Pult für den Gottesdienst und der Holzboden. Noch heute liegt feiner Sand auf dem Boden, der traditionell Geräusche, Schmutz und Feuchtigkeit vermindert.
Im Kerzenschein: Der historische Gebetsraum verfügt weder über elektrische Beleuchtung noch über eine Heizung. Kronleuchter mit Kerzen werden bei Gottesdiensten und Konzerten genutzt. Für ein Konzert bei Kerzenschein gilt ein gesondertes Programm; die normale Eintrittskarte enthält keinen Konzertbesuch.
Mehr als der Gebetssaal: Auch die angrenzenden Gebäude und Schatzkammern verdienen Zeit. Zu sehen sind wertvolle Kultgegenstände aus Silber, Textilien, Torarollen und weitere Zeugnisse jüdischen Lebens über viele Generationen.
Das Viertel erkunden: Die Synagoge gehört zum Jüdischen Kulturviertel. Das Jüdische Museum, das Nationale Holocaustmuseum, die Hollandsche Schouwburg, der Waterlooplein und das Rembrandthuis sind nicht weit entfernt.
Gut zu wissen: Die Esnoga ist weiterhin eine aktive Synagoge und samstags für Besucher geschlossen. An jüdischen Feiertagen und während Gottesdiensten können die Öffnungszeiten abweichen. Informiere dich vorab über den aktuellen Besuchsplan.
Der Besuch verbindet eindrucksvolle Architektur und religiöse Tradition mit einem wichtigen Kapitel der Amsterdamer Stadtgeschichte.
Sababa-Tipp: Das Jüdische Kulturviertel planen
Kontrolliere den Synagogenkalender und die Leistungen des verlinkten Tickets: Dieses Angebot umfasst auch das Jüdische Museum und Audioguides. Samstags sowie an bestimmten jüdischen Feiertagen gelten Schließungen.
Weitere Reiseführer: Museen in Amsterdam, Essen und Trinken in Amsterdam.
Adresse
Öffnungszeiten
Sonntag bis Freitag geöffnet; die Zeiten unterscheiden sich je nach Monat. Samstags und an einigen jüdischen Feiertagen geschlossen.
Telefon
Jüdisches Kulturviertel: +31 20 531 0310
Begijnhof
Der Begijnhof ist einer der ältesten und ruhigsten Innenhöfe Amsterdams. Hinter einem unauffälligen Eingang nahe dem Spui liegt ein kleines historisches Wohnensemble, das sich erstaunlich weit von den geschäftigen Einkaufsstraßen entfernt anfühlt. Alte Häuser, gepflegte Gärten und eine lange Geschichte machen den Reiz aus.
Geschichte: Der Begijnhof entstand im 14. Jahrhundert als Wohn- und Glaubensgemeinschaft für Beginen. Diese religiösen Frauen widmeten sich Gebet, Wohltätigkeit und Fürsorge, ohne die förmlichen Gelübde eines Klosters abzulegen. Die letzte Begine lebte hier noch bis 1971.
Eine besondere Gemeinschaft: Beginen nahmen im mittelalterlichen Alltag eine eigene Stellung ein. Anders als Nonnen bewahrten sie ein gewisses Maß persönlicher Unabhängigkeit, lebten aber zugleich in einer engen spirituellen Gemeinschaft. Der Hof erinnert noch heute an diese Lebensform.
Historische Häuser: Zum Gebäudeensemble gehört das Houten Huys, eines der ältesten erhaltenen Holzhäuser Amsterdams. Seine Fassade zeigt, wie die Stadt aussah, bevor Backstein als Baumaterial die Oberhand gewann.
Ruhe mitten in der Stadt: Im Innenhof treten Verkehrslärm und Einkaufsrummel in den Hintergrund. Die alten Fassaden, Gärten und die besondere Stille schaffen einen starken Kontrast zur Kalverstraat gleich nebenan.
Warum lohnt sich ein Besuch?: Der Begijnhof eröffnet einen Zugang zur mittelalterlichen Sozial- und Religionsgeschichte und bewahrt zugleich einen ungewöhnlich ruhigen Teil der Innenstadt.
Lage: Der Hof liegt zwischen Spui und Kalverstraat, unweit des Dam und des Blumenmarkts.
Gut zu wissen: Der Eintritt ist kostenlos, aber der Innenhof ist ein privater Wohnbereich. Benutze den Besuchereingang an der Gedempte Begijnensloot über die Begijnensteeg und bleibe im öffentlich zugänglichen Teil. Gruppen mit mehr als zwölf Personen, Hunde, Fahrräder und Rollkoffer sind nicht erlaubt. Essen und Trinken im Hof sind ebenfalls untersagt.
Seit über sechs Jahrhunderten bewahrt der Begijnhof eine stille Seite von Amsterdam und erinnert an ein besonderes Kapitel seiner sozialen Geschichte.
Sababa-Tipp: Den Innenhof respektvoll besuchen
Nutze den Besuchereingang über die Begijnensteeg und halte dich im öffentlichen Bereich auf. Anschließend kannst du zum Spui zurückgehen oder in Richtung Blumenmarkt weiterlaufen. Hier wohnen Menschen, deren Ruhe Vorrang hat.
Weitere Reiseführer: Museen in Amsterdam, Essen und Trinken in Amsterdam.
Besuchereingang
Gedempte Begijnensloot, Zugang über Begijnensteeg, Amsterdam
Öffnungszeiten
Täglich 10:00–18:00 Uhr, außer am Königstag (27. April). Zugang für Besucher über die Begijnensteeg.
Parks & Gärten
Entdecke Amsterdams grüne Seite: vom beliebten Stadtpark bis zu einem der ältesten botanischen Gärten der Welt.
Vondelpark
Der Vondelpark gehört zu den beliebtesten Grünanlagen Amsterdams. Unweit von Museumplein und Leidseplein ist er seit über 150 Jahren ein Treffpunkt für Einheimische und Reisende. Jedes Jahr verbringen Millionen Menschen Zeit in diesem weitläufigen Stadtpark.
Geschichte: Der Park wurde 1865 eröffnet und von den Landschaftsarchitekten Jan David Zocher und Louis Paul Zocher gestaltet. Wege, Teiche, Wiesen und Baumalleen folgen dem Vorbild englischer Landschaftsgärten.
Amsterdams grüne Pause: Auf rund 47 Hektar gibt es Platz für Spaziergänge, Radfahren, Joggen, Skaten und entspannte Stunden auf der Wiese. Trotz seiner zentralen Lage ist der Park eine willkommene Abwechslung zu den belebten Straßen.
Kunst und Kultur: Im Vondelpark stehen mehrere Kunstwerke und Denkmäler, darunter eine Statue des Dichters und Dramatikers Joost van den Vondel, nach dem der Park benannt ist. Im Sommer werden im Freilufttheater Konzerte und Aufführungen veranstaltet; ein Teil des Programms ist kostenlos.
Ein Stück Alltag: Bei gutem Wetter treffen sich hier Familien und Freunde, Menschen treiben Sport oder sitzen einfach im Grünen. Cafés und Terrassen bieten Gelegenheit für eine Pause mit Blick auf das Parkleben.
Warum lohnt sich ein Besuch?: Im Vondelpark verbinden sich Natur, Bewegung und Kultur. Ob nach einem Museumsbesuch, für eine kurze Runde oder zum Beobachten des Amsterdamer Alltags, er zeigt die Stadt von ihrer entspannten Seite.
Lage: Der Park liegt in Amsterdam-Zuid zwischen Leidseplein, Museumplein und Overtoom.
Gut zu wissen: Der Eintritt ist frei. Auf gemeinsam genutzten Wegen solltest du auf Radfahrer achten. Wenn du eine Sommeraufführung besuchen möchtest, sieh dir das aktuelle Programm des Freilufttheaters an. Grillen ist im Park nicht erlaubt.
Von morgendlichen Spaziergängen bis zu Sommerkonzerten und vollen Terrassen ist der Vondelpark seit Generationen fester Bestandteil des Amsterdamer Lebens.
Sababa-Tipp: Eine Pause nach dem Museumplein
Geh nach dem Museumsbesuch in den Park oder spaziere später zum Leidseplein weiter. Ein Platz am Teich oder eine Kaffeepause lohnt sich oft mehr, als den gesamten Park möglichst schnell zu durchqueren.
Weitere Reiseführer: Museen in Amsterdam, Essen und Trinken in Amsterdam, Amsterdams Nachtleben.
Adresse
Vondelpark 1, Amsterdam
Hortus Botanicus Amsterdam
Der Hortus Botanicus Amsterdam zählt zu den ältesten botanischen Gärten der Welt. Seit seiner Gründung 1638 werden hier Pflanzen aus unterschiedlichen Regionen gesammelt, erforscht und erhalten. Heute ist die historische Gartenanlage ein ruhiger Ort mitten in der Stadt mit mehr als 4.000 Pflanzenarten.
Geschichte: Ursprünglich entstand der Garten für Heilkräuter, die Ärzte und Apotheker benötigten. Mit der Zeit entwickelte er sich zu einem Zentrum botanischer Forschung, Lehre und Pflanzenschutz.
Pflanzen aus aller Welt: Tropische Regenwaldpflanzen, seltene Palmen, Wüstenkakteen und jahrhundertealte Bäume zeigen eine große Vielfalt unterschiedlicher Lebensräume auf engem Raum.
Die historischen Gewächshäuser: Das Palmenhaus ist ein bekanntes Bauwerk des Gartens. Das 2025 neu eröffnete Klimahaus bildet drei Landschaftsräume nach: tropischen Dschungel, Wüste und die Vegetation der südafrikanischen Kapregion. So lassen sich sehr unterschiedliche Klimazonen zu jeder Jahreszeit besuchen.
Eine lebendige Sammlung: Zu den botanisch bedeutsamen Pflanzen gehört eine Kaffeepflanze aus einer historischen Linie, die zur Verbreitung des Kaffeeanbaus in Mittel- und Südamerika beitrug. Auch seltene und gefährdete Arten werden hier erforscht und geschützt.
Raum zum Durchatmen: Zwischen Teichen, schattigen Wegen und ruhigen Ecken lässt sich die Stadt für eine Weile vergessen. Das Café in der Orangerie ergänzt den Spaziergang.
Warum lohnt sich ein Besuch?: Der Hortus verbindet Natur, Wissenschaft und Stadtgeschichte auf ungewöhnliche Weise. Er ist sowohl für Pflanzeninteressierte als auch für alle lohnend, die eine ruhigere Ecke Amsterdams kennenlernen möchten.
Lage: Der Garten liegt im Plantage-Viertel, nahe ARTIS, dem Jüdischen Kulturviertel und der historischen Innenstadt.
Gut zu wissen: Im Hortus wird ausschließlich Kartenzahlung akzeptiert. Für große Taschen und Koffer gibt es keine Aufbewahrung, plane also eine andere Gepäcklösung ein. Auf älteren Wegen und in historischen Gewächshäusern kann die Barrierefreiheit eingeschränkt sein; prüfe bei Bedarf die offiziellen Zugänglichkeitsinformationen.
Historische Glashäuser und eine bemerkenswerte Pflanzensammlung zeigen eine weniger bekannte Seite Amsterdams und seine lange Verbindung zu Naturforschung und Entdeckungsreisen.
Sababa-Tipp: Ein Tag im Plantage-Viertel
Verbinde den Garten mit einem Spaziergang durch die Plantage oder einem separaten Besuch bei ARTIS oder im Jüdischen Kulturviertel. Öffnungszeiten und Eintritt gelten jeweils für die einzelnen Einrichtungen.
Weitere Reiseführer: Museen in Amsterdam, Essen und Trinken in Amsterdam.
Adresse
Öffnungszeiten
Täglich 10:00–17:00 Uhr. Am 25. Dezember und 1. Januar geschlossen.
Telefon
De Waag am Nieuwmarkt
Die Waag am Nieuwmarkt zählt zu den ältesten erhaltenen Gebäuden Amsterdams. Sie wurde 1488 als Sint Antoniespoort errichtet und war damals ein Stadttor in der mittelalterlichen Befestigung. Heute erinnert sie mitten auf dem Platz an diese frühe Phase der Stadtgeschichte.
Geschichte: Als Amsterdam über seine alten Stadtgrenzen hinauswuchs, verlor das Tor seine militärische Funktion. 1617 wurde es zum öffentlichen Waaghaus, in dem Kaufleute Waren wie Käse, Butter, Tabak und Gewürze offiziell wiegen ließen.
Vom Stadttor zum Bürgerhaus: Über die Jahrhunderte nutzten verschiedene Zünfte die oberen Stockwerke, darunter Schmiede, Maurer und Chirurgen. Später dienten Räume als Werkstätten, Büros, Museum und für andere öffentliche Zwecke.
Rembrandt und die Chirurgen: Die Chirurgenzunft hatte hier ein anatomisches Theater. Öffentliche Sektionen zogen Gelehrte und Interessierte an. 1632 entstand Rembrandts berühmtes Gemälde „Die Anatomie des Dr. Tulp“ im Auftrag der Zunft.
Architektur: Runde Türme, dicke Mauern und der wehrhafte Eindruck erinnern an eine Zeit, in der Tore und Stadtmauern den Zugang nach Amsterdam kontrollierten.
Die Waag heute: Im Gebäude befinden sich das Restaurant-Café In de Waag und das Waag Futurelab. Die Außenfassade lässt sich jederzeit vom Nieuwmarkt aus betrachten. Die oberen Räume sind nur im Rahmen bestimmter Führungen oder öffentlicher Veranstaltungen zugänglich; es handelt sich nicht um ein frei begehbares Museum.
Warum lohnt sich ein Besuch?: Die Waag erzählt auf engem Raum vom mittelalterlichen Städtebau, Handel, Zunftwesen, Wissenschaft und Kunst. Kaum ein Gebäude vereint so viele Kapitel der Stadtgeschichte.
Lage: Die Waag steht mitten auf dem Nieuwmarkt. Chinatown, De Wallen, der Dam und Amsterdam Centraal liegen nicht weit entfernt.
Gut zu wissen: Die Außenansicht ist kostenlos. Rund um den Platz laden Cafés und Terrassen zum Verweilen ein, außerdem finden regelmäßig Märkte statt.
Seit mehr als 500 Jahren ist die Waag ein Wahrzeichen des Nieuwmarkt und spiegelt den Wandel Amsterdams von der befestigten Stadt zum Handels- und Kulturzentrum wider.
Sababa-Tipp: Den Nieuwmarkt zu Fuß erkunden
Betrachte das ehemalige Stadttor und gehe dann über die Zeedijk nach Chinatown oder weiter nach De Wallen. Wer die Waag innen sehen möchte, sollte sich über Restaurantzugang oder das Veranstaltungsprogramm des Futurelab informieren.
Weitere Reiseführer: Reiseführer zum Rotlichtviertel De Wallen, Essen und Trinken in Amsterdam, Museen in Amsterdam.
Adresse
Lokale Kultur & Märkte
Bunte Märkte, kulturelle Traditionen und besondere Orte zeigen die internationale Vielfalt Amsterdams.
Bloemenmarkt (Blumenmarkt)
Der Bloemenmarkt ist Amsterdams berühmter Blumenmarkt und gilt als einziger schwimmender Blumenmarkt der Welt. Seine bunten Verkaufsstände liegen am Singel mitten in der Stadt. Seit 1862 gehört der Markt zum Stadtbild und erinnert an die lange Tradition des niederländischen Blumen- und Gartenbaus.
Geschichte: Im 19. Jahrhundert brachten Gärtner ihre Pflanzen und Schnittblumen per Boot nach Amsterdam und verkauften die Ware direkt von schwimmenden Kähnen. Heute sind die Verkaufsplattformen fest vertäut, aber die Verbindung zu den Wasserwegen ist geblieben.
Niederländische Blumentradition: Mit den Niederlanden verbindet man besonders Tulpen, doch das Angebot umfasst auch andere Blumen, Pflanzen, Blumenzwiebeln und Gartenartikel. Ein Bummel vermittelt einen Eindruck davon, welche Rolle der Handel mit Blumen hier spielt.
Mehr als Blumen: Zwischen den Blumenständen gibt es auch Souvenirs, Geschenke und lokale Produkte. Der Standort direkt an der Gracht macht den Markt zu einem unkomplizierten Zwischenstopp bei einem Innenstadtspaziergang.
Im Lauf des Jahres: Je nach Jahreszeit ändern sich Farben und Auslagen. Besonders im Frühjahr fallen die Tulpen auf, doch auch außerhalb der Hauptblütezeit sind die Stände ein Teil des Stadtlebens.
Warum lohnt sich ein Besuch?: Der Bloemenmarkt verbindet eine niederländische Tradition mit einem besonderen Ort direkt am Wasser. Vor allem lässt er sich einfach mit einem Spaziergang durch die Altstadt kombinieren.
Lage: Die Marktstände erstrecken sich am Singel zwischen Muntplein und Koningsplein, nicht weit vom Dam und den Einkaufsstraßen.
Gut zu wissen: Wer Blumenzwiebeln mit nach Hause nehmen möchte, sollte vorher die Einfuhrbestimmungen des Ziellandes prüfen. Frage beim Händler nach Sorte, Pflanzzeit und nötigen Dokumenten; ein Etikett garantiert nicht, dass die Ware alle Einfuhrregeln erfüllt.
Seit über 160 Jahren ist der Bloemenmarkt mit den Amsterdamer Grachten und dem Blumenhandel verbunden und bietet einen farbenfrohen Halt im historischen Zentrum.
Sababa-Tipp: Blumenmarkt und Singel verbinden
Schau dich an den Ständen um und gehe danach in Richtung Muntplein, Spui oder zu den nahen Grachten weiter. Beim Kauf von Blumenzwiebeln solltest du die Einfuhrregeln prüfen und nach den passenden Unterlagen fragen.
Weitere Reiseführer: Museen in Amsterdam, Essen und Trinken in Amsterdam.
Adresse
Öffnungszeiten
Die Marktstände sind normalerweise täglich geöffnet, die Zeiten einzelner Geschäfte können abweichen. Ein Besuch tagsüber ist sinnvoll.
Fo Guang Shan He Hua Tempel
Der Fo Guang Shan He Hua Tempel ist ein buddhistisches Gotteshaus an der Zeedijk in Amsterdams Chinatown. Mit seinen geschwungenen Dächern, kräftigen Farben und kunstvollen Details setzt er einen besonderen Akzent mitten in der historischen Innenstadt.
Geschichte: Der Tempel wurde im Jahr 2000 offiziell eröffnet und steht für den kulturellen Austausch zwischen chinesischer und niederländischer Gemeinschaft. „He Hua“ bedeutet „Lotusblume“, ein buddhistisches Symbol für Reinheit, Weisheit und spirituelle Entwicklung.
Chinesische Architektur: Die Gestaltung folgt traditionellen chinesischen Bauprinzipien. Aufwendig verzierte Dächer, Drachenmotive und farbige Fassaden machen das Gebäude zu einem ungewöhnlichen Anblick in Amsterdam.
Symbolik und religiöses Leben: Vom Eingangstor bis zu den Dachfiguren greifen viele Details buddhistische Vorstellungen auf, darunter Harmonie, Mitgefühl und Weisheit. Der Tempel ist nicht nur eine Sehenswürdigkeit, sondern vor allem ein Ort des Glaubens.
Im Inneren: Dort schaffen buddhistische Statuen, Altäre, Kunstwerke und rituelle Gegenstände eine ruhige Atmosphäre. Gelegentlich werden Führungen oder kulturelle Aktivitäten angeboten; der Zugang hängt vom Besuchsprogramm ab.
Chinatown erkunden: Der Tempel liegt in einem der ältesten Chinatowns Kontinentaleuropas. In der Umgebung befinden sich asiatische Restaurants, Fachgeschäfte und weitere Orte, die Amsterdams kulturelle Vielfalt zeigen.
Warum lohnt sich ein Besuch?: Die Verbindung von buddhistischer Tradition, Architektur und dem Alltag in Chinatown zeigt eine Seite der Stadt, die sich deutlich von ihren Grachten und Museen unterscheidet.
Lage: Der Tempel befindet sich an der Zeedijk, nahe Nieuwmarkt, De Wallen und Amsterdam Centraal.
Gut zu wissen: Es handelt sich um ein aktives Gotteshaus. Die offiziellen Seiten nennen nach dem Stand der englischen Vorlage unterschiedliche Besuchszeiten. Prüfe daher die Kontaktseite oder rufe vorher an, besonders vor einem geplanten Besuch am Sonntag. Verhalte dich ruhig und respektiere die Hinweise vor Ort.
Der He Hua Tempel verbindet chinesisch-buddhistische Tradition mit der internationalen Geschichte der Stadt und lohnt bereits für seine besondere Außenansicht einen Abstecher.
Sababa-Tipp: Ein Halt an der Zeedijk
Betrachte den Tempel von außen bei einem Spaziergang durch Chinatown. Für einen Innenbesuch solltest du den Zugang vorher bestätigen lassen. Anschließend bieten sich der Nieuwmarkt oder eines der Restaurants in der Umgebung an.
Weitere Reiseführer: Reiseführer zum Rotlichtviertel De Wallen, Essen und Trinken in Amsterdam.
Adresse
Öffnungszeiten
Besuchszeiten müssen bestätigt werden: Auf den offiziellen Seiten stehen unterschiedliche Angaben. Prüfe die Kontaktseite oder rufe an, besonders vor einem Sonntagsbesuch.
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Bahnhöfe & Uferpromenaden
Erkunde das historische Hafengebiet, in dem die Altstadt auf das IJ und wichtige Verkehrsverbindungen trifft.
Schreierstoren
Der Schreierstoren gehört zu den ältesten erhaltenen Bauwerken Amsterdams und zu den wenigen Überresten seiner mittelalterlichen Stadtbefestigung. Unweit des Bahnhofs Amsterdam Centraal am Rand des historischen Hafenviertels erinnert der Turm seit mehr als fünf Jahrhunderten an die maritime Vergangenheit.
Geschichte: Der Turm entstand im späten 15. Jahrhundert als Teil der Stadtmauer. Damals stand er direkt am Hafen und half, den Zugang zur Stadt vom Wasser aus zu sichern.
Amsterdam und die Seefahrt: Im Goldenen Zeitalter entwickelte sich das Hafengebiet zu einem wichtigen Ausgangspunkt für Handelsschiffe. Kaufleute und Seeleute fuhren von nahegelegenen Anlegestellen nach Europa und auf andere Kontinente. Der Seehandel trug wesentlich zu Amsterdams Entwicklung bei.
Woher stammt der Name?: Einer verbreiteten Legende nach verabschiedeten hier weinende Angehörige ausfahrende Seeleute. Das Stadtarchiv führt den Namen dagegen auf die spitze Ecke zurück, die die mittelalterliche Stadtmauer an dieser Stelle bildete. Die Geschichte vom „Tränenturm“ ist lokale Überlieferung, keine gesicherte Namensherkunft.
Der Turm heute: Zwischen Grachten, alten Straßen, Cafés und Terrassen steht das Gebäude weiterhin als Zeugnis des mittelalterlichen Amsterdam und seiner Beziehung zum Wasser.
Warum lohnt sich ein Besuch?: Der Schreierstoren veranschaulicht die frühe Stadtbefestigung und die Bedeutung der Schifffahrt. Gerade auf einem Spaziergang vom Bahnhof Richtung Altstadt lässt sich der kurze Abstecher gut einbauen.
Lage: Der Turm steht nahe Amsterdam Centraal, in Laufweite vom IJ-Ufer, Nieuwmarkt und De Wallen.
Gut zu wissen: Die Außenansicht ist ohne Eintrittskarte zugänglich. Für einen Spaziergang am alten Hafen kannst du Richtung Oosterdok weitergehen oder auf der IJ-Seite des Bahnhofs die Fähren und das Wasser erleben.
Mehr als 500 Jahre lang markierte der Schreierstoren den Übergang zwischen der befestigten Stadt und ihren Wasserwegen. Heute erinnert er an diese maritime Geschichte.
Sababa-Tipp: Zum alten Hafen spazieren
Betrachte den Turm von der Prins Hendrikkade und gehe dann Richtung Oosterdok oder zurück über die Gassen am Nieuwmarkt. Die Fähren über das IJ fahren auf der Rückseite von Amsterdam Centraal ab.
Weitere Reiseführer: Reiseführer zum Rotlichtviertel De Wallen, Museen in Amsterdam, Essen und Trinken in Amsterdam.
Adresse
Prins Hendrikkade 94–95, Amsterdam
Amsterdam Centraal (Hauptbahnhof)
Amsterdam Centraal ist der wichtigste Bahnhof der niederländischen Hauptstadt und einer ihrer verkehrsreichsten Orte. Am Nordrand der historischen Innenstadt gelegen, ist er für viele Reisende der erste Kontakt mit Amsterdam und bietet Zugverbindungen in die gesamten Niederlande und ins europäische Ausland.
Geschichte: Der Bahnhof wurde 1889 eröffnet. Entworfen wurde er von Pierre Cuypers und A. L. van Gendt. Dass er auf künstlichen Inseln am IJ errichtet wurde, passt zur langen Amsterdamer Geschichte des Bauens am Wasser.
Architektur: Die Backsteinfassade, Türme und vielen dekorativen Details machen das Empfangsgebäude selbst zu einer Sehenswürdigkeit. Es lohnt sich, vom Stationsplein einen Blick zurück auf die Front zu werfen, bevor du Richtung Altstadt gehst.
Ein Verkehrsknotenpunkt: Züge, Straßenbahnen, Busse, Metro und Fähren treffen hier zusammen. So erreicht man fast alle Teile Amsterdams und zahlreiche Ziele in den Niederlanden und darüber hinaus.
Das IJ und Amsterdam-Noord: Direkt hinter dem Bahnhof liegt das IJ-Ufer. Kostenlose Fähren verbinden die Innenstadt mit Amsterdam-Noord. Schon die kurze Überfahrt eröffnet einen anderen Blick auf die Uferlandschaft und erschließt ein Viertel im Wandel.
Warum lohnt sich ein Besuch?: Auch ohne Zugfahrt ist der Bahnhof ein interessantes historisches Gebäude. Gleichzeitig ist seine Lage ideal, um Kanäle, Viertel und Sehenswürdigkeiten der Innenstadt zu Fuß zu erkunden.
Lage: Amsterdam Centraal steht am nördlichen Rand des historischen Zentrums. Zum Dam, nach De Wallen und zum Nieuwmarkt ist es nicht weit.
Gut zu wissen: Informiere dich für aktuelle Verbindungen bei NS und GVB. Die IJ-Fähren hinter dem Bahnhof sind für Fußgänger und Radfahrer kostenlos. Achte auf die richtige Route nach Amsterdam-Noord und plane neben der Fahrzeit auch Wartezeit ein.
Seit über einem Jahrhundert verbindet Amsterdam Centraal die Stadt mit den Niederlanden und Europa und bleibt zugleich ein zentraler Ort des täglichen Stadtlebens.
Sababa-Tipp: Die passende Richtung wählen
Über das Damrak erreichst du den Dam. Über die Zeedijk geht es Richtung Nieuwmarkt, auf der IJ-Seite fahren kostenlose Fähren nach Amsterdam-Noord. Kontrolliere vor dem Einsteigen das angezeigte Fahrtziel.
Weitere Reiseführer: Reiseführer zum Rotlichtviertel De Wallen, Museen in Amsterdam, Essen und Trinken in Amsterdam.
















